Abschied vom Faktor MenschNDR 2016

Selbstfahrende Autos und die Moral der Algorithmen

53:30 Minuten

Glaubt man den Ingenieuren von Daimler oder Google, werden selbstfahrende Autos unser Straßenbild bald radikal verändern. Gesteuert durch einen Computer, werden diese Automobile selbstständig das Tempo erhöhen oder auf die Bremse steigen, staufreie Wege oder Parkplätze ansteuern und die Unfallgefahr deutlich verringern: Delikte wie Alkohol am Steuer oder Ablenkung durch Mobiltelefone wird es im Straßenverkehr der Zukunft nicht mehr geben. Der menschliche Faktor wird abgeschaltet. Nach welchen Kriterien entscheidet eine Maschine, ob das Auto in einen Menschen hinein rast oder lieber an den Laternenmast? Wie weit lassen sich Konzerne und politische Entscheidungsträger in die Karten blicken? Erst kürzlich ist ein Mensch durch sein Vertrauen in diese Technik ums Leben gekommen.

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Paragrafen baden nichtDLF 2016

Ralf Steeg und sein Kampf für eine saubere Spree

44:30 Minuten

Ralf Steeg hat eine Vision: Berliner sollen in dem Fluss, der durch ihre Stadt fließt, sorglos baden können. Grundsätzlich ist das machbar, da die Spree bis an den Rand der Hauptstadt sauberes Wasser führt. Das Problem sind starke Regenfälle, die etwa dreißig mal im Jahr die Kanalisation überfordern.

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Nach Hause gehenDLR 2016

Eine Heimatsuche

54:30 Minuten

Als der Autor plant, eine Wohnung in Berlin zu kaufen, fällt ihm auf, dass er sich in der Stadt, in der er seit fast 30 Jahren lebt, gar nicht wirklich heimisch fühlt. Die Immobilien-Idee wird abgesagt, die Frage nach der Heimat aber bleibt.

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Der Teufel hat ÄrgerNDR/WDR 2015

Die wundersame Wandlung des liberianischen Warlords Joshua Milton Blahyi

53:08 Minuten

Blahyi war ein Warlord, Herr über bis zu 7000 meist minderjährige Krieger. Er war ein Priester der schwarzen Magie, der vor seinen Kämpfen regelmäßig Kinder opferte, um deren Herz zu verspeisen. Er soll für den Tod von 20000 Menschen verantwortlich sein. Sein Kampfname lautete „Butt-Naked“, weil er komplett nackt in die Gefechte stürmte, bis sich ein Mann in sein Hauptquartier wagte, um ihn auf den Weg Gottes zu führen.

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Im GrenzbereichDLF/BR 2015

Eine deutsche Chirurgin im Nothilfeeinsatz im Süd-Sudan

53:45 Minuten

Es ist Carla Böhmes elfter Einsatz für eine Hilfsorganisation im Ausland. Die 63-Jährige Chirurgin weiß nicht genau, was sie erwartet. Sicher ist: Sie sucht nicht die Gefahr, sie will helfen. Sie ist einverstanden, dass der Autor sie in den ersten Tagen ihres Einsatzes begleitet.

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Die Liebe zum StandardSWR 2014

Feldforschungen in der Welt der Kaninchenzüchter

54:00 Minuten

"Das Ziel der Zucht ist nie erreicht. Es wird einmal mal nahe dem Ziel kommen aber die Erreichbarkeit wird schwer bleiben. Und darum sage ich allen immer wieder: Äh, nicht Müßiggang sondern Gelassenheit ist die Tugend der Geduld, der Ausdauer, der Erfahrung, des Wollens, des Tuns und vor allen Dingen des Miteinander. Und dazu möchte ich Sie alle Züchterfreunde aufrufen: Weiterzumachen! Das ist das Beste. Danke schön!"

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West Point, MonroviaDLF 2014

Unterwegs in einem der gefährlichsten Slums Westafrikas

43:48 Minuten

Es ist eng, es ist laut und es stinkt. In diesem Slum namens West Point gibt es genau eine einzige funktionierende Toilette. Selbst der Anführer einer der gefürchteten Gangs wünscht sich vor allem bessere Schulen und etwas, was man „medizinische Versorgung“ nennen könnte.

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Hier Zur Recherche in Liberia ein Interview für das Bremer Hörkino.

"Ich bin gebaut von Eisen."DLF/NDR 2014

Begegnungen in einem israelischen Elternheim

54:36 Minuten

Er ist müde. Eine Geschichte will er aber noch erzählen. Eine Geschichte aus dem Deutschland der siebziger Jahre. Sheffi kam offiziell im Auftrag seiner Armee. In einer Ecke einer norddeutschen Kaserne entdeckte er eine Hakenk-reuzschmiererei. Er schwieg, bis seine Gastgeber im Offizierskasino später seine guten Deutschkenntnisse lobten. Langsam öffnete er die Knöpfe seines linken Hemdärmels. Sein Deutsch, sagte Chaim Sheffi den Bundeswehroffizieren und krempelte dabei den Ärmel auf, habe er als Hermann Spiegel gelernt. „In der Universität von Ausschwitz.“ Jeder, der wollte, konnte sie sehen: die auf seinem Unterarm tätowierte „B 12339“. Zehn Minuten lang, sagt Sheffi, hätte niemand ein Wort gesagt.

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Leck in der SteueroaseNDR 2014 ard-feature

54:00 Minuten

Über die Geschäfte der schönen Cayman Islands und anderer Steueroasen dieser Welt.

Hier gibt es mehr Informationen, sowie die Möglichkeit zum Download und Kommentieren.

Welcome to LuckenbachDLF 2013

Vom Zustand der texanischen Seele

43:43 Minuten

Virgils Vater sagte, frag nie einen Mann danach, woher er kommt. Stammt er aus Texas, wird er es Dir von selbst sagen. Und wenn nicht, solltest Du ihn deswegen auch nicht in Verlegenheit bringen.

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Die makellose Professionalität des Andrej SmolenskijNDR/DLF 2013

Vom alltäglichen Leben in Transnistrien

53:52 Minuten

Nominiert für den Prix Italia 2013!

Ein Freund in einem Land, das es gar nicht gibt.

Mit bestem Dank an die Robert-Bosch-Stiftung für ihr Grenzgänger-Stipendium.

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Made in MoldovaNDR/DLF 2012

Vom Nierenhandel in Europa

52:46 Minuten

Ein Mann hat eine seiner Nieren verkauft, ein anderer wird es bald tun.

Mit bestem Dank an die Robert-Bosch-Stiftung für ihr Grenzgänger-Stipendium.

Das Feature wurde für die Shortlist beim n-ost-REPORTAGEPREIS 2013 nominiert.

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Mein Bruder und sein DorfDLF 2012

Wie man vom Jazz leben kann

49:44 Minuten

Die beste Band, die von meinem großen Bruder.

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Herr Meyer fährt jetzt fern ...NDR 2011

... und erzählt aus seinem Verbrecherleben

54:22 Minuten

Robert Geisendörfer Preis 2012

"Dieser Knast ist eigentlich mein Zuhause. Wenn ich da reingekommen bin, dann ging das schon los: Hey Walter, biste wieder da. Wunderbar."

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Global-TexNDR/SR 2009

Ein T-Shirt auf Reisen

53:43 Minuten

Mit einem sprechenden T-Shirt unterwegs von der indischen "Welthauptstadt der T-Shirts" zu deutschen Diskountern, Altkleidersammlern und schließlich auf einen afrikanischen Second-Hand-Markt.

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Ganz am Rand und bald am EndeDLF 2009

Ein Inupiat-Dorf versinkt im Polarmeer

43:44 Minuten

Eine kleine Insel nördlich der Beringstraße. Ein trauriger Ort. Und doch werde ich immer wieder auch gern an die Mittsommernacht denken, in der ich mit zwei Inupiat im Boot zwischen riesigen Eisschollen auf Robbenjagd gehen durfte.

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Im Schatten der TürmeBR 2008

Bauarbeiter in Dubai

27:19 Minuten

Kein Ort auf dieser Welt hat mich bisher so deprimiert wie Dubai. Und das lag sicher nicht nur an den indischen Bauarbeitern, um die es hier geht.

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Männer dürfen auch mitmachenDLF 2008

Ein Frauenverband in Sambias Ostprovinz

43:25 Minuten

"I am very strong. They always say that woman is a man, then I always tell them I am not a man, I am a woman." Helen Banda ist wirklich eine wirklich tolle Frau.

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Die glücklichen Engel von IslayBR 2008

Besuch auf einer schottischen Whiskyinsel

24:46 Minuten

Nach diesem Besuch kaufte ich zusammen mit meinem Bruder ein frisch abgefülltes 225-Liter-Fass, das wir etwa ab dem Jahr 2020 genießen wollen.

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Die 20 Prägungen der gebrochenen KirschblüteSWR 2008

Japans jüngste Autorinnen

55:09 Minuten

"Manche stan­den auf Einläufe oder hantierten mit Spielzeug. Auch Ohrfeigen, Schläge oder Analverkehr war ich gewohnt. Nur Blut wollte ich nach Möglichkeit nicht sehen. Einmal hatte mir nämlich ein Typ einen Flachmann in die Möse geschoben, den er dann mit einem Hammer kaputtschlagen wollte. Das wäre fast schiefgegangen." Hitomi Kanehara ist knapp 20, als ihr Erstling "Tokyo Love" ein Bestseller wird und den höchsten japanischen Literaturpreis bekommt.

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Der WeltgerechtigkeitsbasarDLF/NDR 2007

Der Fall "Bhutan" und der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen

52:02 Minuten

Robert Geisendörfer Preis 2008

Ratan Gazmere wurde zum Freund, als er mich zu den abgelegenen Tälern der Maoisten in Nepal führt. Er selbst ist Bhutanese. Seine Heimat – ein kleines, absolut regiertes Königreich zwischen Indien und China - hat er seit fünfzehn Jahren nicht mehr betreten dürfen. Ratan wurde mit gut 100.000 Leidensgenossen Opfer einer ethnischen Säuberung.

Als er 1989 dagegen protestierte, landete er in einer Folter- und Todeszelle, aus der er nur Dank der schnellen Hilfe von Amnesty International gerettet wurde. Einmal im Jahr reist Ratan nun für eine Woche zum Rat für Menschenrechte der UN in Genf. Ein Willi Loman der Vereinten Nationen, ein trauriger Handlungsreisender in Sachen Menschenrechte.

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Haute-RouteDLR-Kultur 2007

Auf Skiern vom Matterhorn zum Mont-Blanc

46:02 Minuten

DIE klassische Skitour. Anstrengend aber vor allem herrlich, herrlich, herrlich.

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Immer am RandSWR 2007

Die Geschichte des Afghanen Hamidulla Azkerzada

26:34 Minuten

Ich treffe Hamidulla auf den Straßen von Van, ganz im Osten der Türkei. Er erzählt mir seine Geschichte von dem Heimatdorf in Afghanistan, seiner Homosexualität, dem ersten Sex in einer pakistanischen Moschee, seiner Flucht durch den Iran in die Türkei, dem Überleben als Strichjungen. Und er zeigt mir das Benzin, das er gekauft hatte, um sich selbst zu verbrennen.

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Der laute GipfelDLR-Kultur 2007

Der Fuji-San, Japans heiliger Berg

45:21 Minuten

Aufstieg auf den Fui-San, dem 3776 Meter hohen, heiligen Berg und Symbol Japans. Ein wahrhaft absurdes Erlebnis.

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Egal wie weit der Weg istDLF/WDR 2007

Bei den Maoisten in Nepal

52:16 Minuten

Eine wochenlange Wanderung zu Fuß und mit Maultieren in die abgelegen Täler der nepalesischen Maoisten in Nepal. Wunderbare Landschaft, traurige Geschichten. Das schönste Interview führe ich mit einer ständig lachenden 27-jährigen Genossin, die eine Division mit 400 Kämpfern führt. "Was war der schönste Moment in deinem Leben, Genossin Nabina?" "Wenn wir die Schlacht gewinnen, unsere Feinde gefangen nehmen und ihre Strukturen zerstören. Das ist für mich das Schönste."

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Kalis ChaosNDR 2007

Überleben in Kolkata

54:19 Minuten

Kolkata, das bis zum Jahr 2001 noch Kalkutta hieß, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Westbengalen. Ein Moloch statt einer Metropole. "Die indischste aller Städte", wie viele sagen. 16 Millionen Menschen. Eine offizielle Zahl, eine Annäherung, die nichts bedeutet.

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Papas HolocaustDLR-Kultur 2007

und wie israelische Autoren damit umgehen

54:01 Minuten

Lea Aini, Savyon Liebrecht, Amir Gutfreund und Etgar Keret erzählen, wie die Holocausterfahrungen ihrer Eltern auf unterschiedlichste Weise ihre Kindheit, ihr Leben und ihr Schreiben beeinflussen.

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Märchen und andere GeschichtenDLR-Kultur 2007

Unterwegs auf der Seidenstraße

54:03 Minuten

Eine spannende Reise entlang der zentralasiatischen Seidenstraße von Turkmenistan über Usbekistan und Kirgistan in den Norden Chinas. In den Städten Aschgabad, Merw, Buchara, Samarkand, Osh und Kaschgar erzählen Frauen und Männer, die dort leben, alte und neue Märchen.

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Risse im ParadiesDLR-Kultur 2006

Literatur aus Thailand

28:53 Minuten

Wuchtige Palmen, endlose Strände, prächtige Kulturdenkmäler, freundliche Menschen – aus der Ferne oder auch oberflächlichen Nähe betrachtet wirkt Thailand wie eine endlose Postkartenserie. Doch die zeitgenössische Literatur des Landes zeigt einen gesellschaftlichen Alltag voller Widersprüche und Gegensätze.

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AraratNDR 2006

Noahs Berg im Land der Kurden

54:23 Minuten

Der mühsame Aufstieg auf einen 5167 Meter hohen erloschenen Vulkan. Ein Berg voller Geschichten und Legenden.

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RamadanDLR-Kultur 2006

Fasten in Damaskus

45:39 Minuten

Ramadan in der vermutlich ältesten bewohnten Stadt der Welt. Eine zwiespältige und faszinierende Erfahrung.

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Zwischen den ZeilenDLR-Kultur 2006

Schreiben in Syrien

29:37 Minuten

Ein Besuch bei syrischen Schriftstellern, die von ihren Gratwanderungen erzählen.

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Wald ist LebenDLR-Kultur 2006

Die Ashaninka im peruanischen Amazonasgebiet

45:54 Minuten

Chamiriari ist ein kleines Dorf am Rio Perené im peruanischen Regenwald. Die gut 200 Menschen, die hier leben, gehören zum indigenen Volksstamm der Asháninka. Es gibt keine Straße, keinen Strom, nicht einmal Kerzen, und bis zum nächsten Arzt ist es eine Tagesreise.

Doch es gibt Wald, sehr viel Wald. Seit Menschengedenken bietet er Schutz, Nahrung, Medizin und spirituelle Orientierung. Ohne Wald, so heißt es, kann ein Asháninka nicht leben. Doch die Welt der Asháninka, von denen bis heute nur die wenigsten Spanisch sprechen, ist bedroht. Seit der Eroberung Amerikas sei das so, sagen die Alten. Dass es ein grundsätzlicher Kampf sein könnte, der hier ausgefochten wird, verrät der Name des tapferen Volkes. Asháninka bedeutet übersetzt: Menschen.

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Rettende RotorenDLR-Kultur 2006

Hubschraubereinsatz am Matterhorn

27:26 Minuten

Ein paar Tage unterwegs mit einem Rettungshubschrauber der Air Zermatt. Gutes Team, herrliche Aussichten.

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Die Heimat heißt Rot-FrontDLR-Kultur 2005

Ein deutscher Lehrer in Kirgistan

26:57 Minuten

Rot-Front hat viel erlebt. Wenig Glück und sehr viel Tragik. Rot-Front ist ein schönes Dorf in Zentralasien, mitten im ehemals sowjetischen Kirgistan. Lange Zeit war es eine Siedlung deutscher Mennoniten. Die Geschichte dahinter ist lang. Bald hat sie ein Ende.

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Sprachlos in KaschgarDLR-Kultur 2005

Die Minderheit der Uiguren im Nordwesten Chinas

48:10 Minuten

"Es wird gekocht, gegrillt, gedämpft, gebacken, geschnitzt, gespielt, aber vor allem gehandelt und debattiert. Einige der Garküchen locken mit nach Prestige heischenden Schildern, auf denen in englischer Sprache "Fast Food" steht. Auf kleinen wackligen Bänken sitzt die komplette Nachbarschaft bei süßem Tee und frischem Brot. Der Rauch der Grillfeuer raubt ihnen regelmäßig Sicht und Atem." Das über 2000 Jahre alte Kaschgar im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang der Volksrepublik China war einst einer der prächtigsten Märkte der Seidenstraße.

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"Der hat weder Freiheit noch Sicherheit verdient..."DLF 2004

Der USA-Patriots Act und die Indianer

44:10 Minuten

Endlose, hügelige Prärie, weiter Himmel. Pine Ridge Reservat in South Dakota im Hinterland und Herzen der USA - Indianerland wie aus dem Bilderbuch und die traurigste Gegend, in der ich jemals war. Eine alte Frau, die behauptet eine Enkelin von Sitting Bull zu sein, erzählt:

"America is bulit on stolen land. Original landowners are the true Lakota people. And that is the reason why they wanted the land. The land holds everything. Everything that we are. That is going on today, no changes. United States is the land of freedom for themselves, because they have the finest weapons, aeroplanes, APCs, guns, grenades. They license to kill so it is for them land of freedom, They can shot and kill anybody as they pleased. Afghanistan – shooting women and children. That is all what it is. Same thing happened here earlier. Still happening today. No changes. It is a repeat of everything, that happened here at Wounded Knee."

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Der Rest vom RisikoDLR-Kultur 2004

Über die Begutachtung von Straftätern

50:54 Minuten

"Ich kann von einem Gefangenen berichten, der steht zwei Jahre vor der Entlassung, der war ca. dreißig, fünfunddreißig Jahre schon inhaftiert mit ganz kurzen Unterbrechungen von Lockerungen. Und jeweils in den Lockerungen hat er schwere Straftaten begangen. Und jetzt war die Frage, wie gestaltet man die letzen zwei, drei Jahre Vollzug mit dem." Über die Problematik das Gute zu achten und Verbrechen zu verhindern.

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Für eine Handvoll ZinnDLR-Kultur 2004

Ein Minutenendorf in den bolivianischen Anden

46:26 Minuten

Auf dem Weg in das weit über 3000 Meter hoch gelegene Llallagua und seiner Mine Siglo XX. Einst war es die größte Zinnmine der Welt. Als ich auf der Reise durch Bolivien von meinem Ziel erzähle, heißt es immer wieder: "Du willst in die Stadt der Revolutionäre?" – Ja, da will ich hin.

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Koka ist kein KokainNDR 2004

Von der Heilpflanze zur Partydroge

53:53 Minuten

Ein deutscher Dealer erzählt von seinem Leben mit der Droge. Ein Militärkommando hetzt durch den bolivianischen Dschungel. Ein indianischer Heiler zelebriert ein uraltes Ritual. Ein junger Mann geht auf Schmuggelreise nach Europa. Eine Witwe besucht das Grab ihres Mannes, der auf seinem Feld von Soldaten erschossen wurde. Ein Bauernführer, der heute der Präsident Boliviens ist, kämpft gegen die Allmacht der USA, die, wie er sagt, den Drogenkrieg für ihre Machtinteressen nutzt.

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EingesperrtDLR-Kultur 2004

Stimmen aus einer gesicherten Welt

49:57 Minuten

Die Häftlinge, die hier zu Wort kommen, sitzen in verschiedenen deutschen Gefängnissen. Teilweise haben sie mehr als die Hälfte ihres Lebens hinter Mauern und Gittern verbracht. Die meisten wollten ihre Namen nicht nennen, aber wissen, wann sie ihre Stimme im Radio hören können.

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Verkaufte KindheitDLR-Kultur 2003

Über das weltweite Geschäft mit Minderjährigen

56:52 Minuten

Nach Angaben von Anti Slavery International gibt es heutzutage etwa 27 Millionen Sklaven. Andere Organisationen sprechen von 200 Millionen Opfern. Recherchen über den Handel mit Kindern in Bolivien, Sambia, Nepal, Griechenland und Deutschland.

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Mein Freund der LöweNDR 2003

Die Sikhs im nordindischen Punjab

51:45 Minuten

Ich recherchiere im Punjab über die Sikhs, ich darf ein paar Tage im Goldenen Tempel von Amritsar leben und ich besuche die Hochzeit der Schwester meines Freundes Balvinder in seinem Heimatdorf. Ein paar Jahre zuvor hatten wir dort schon seine eigene Hochzeit gefeiert. Als er mich am nächsten Morgen zum Bahnhof begleitet, passiert ein schrecklicher Unfall. Balvinder stirbt. Ihm ist dieses Feature gewidmet.

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Makbul und sein ComputerBR 2003

Polo im Himalaya

14:10 Minuten

Der Kerl sieht aus wie ein Räuberhauptmann. Sein Gang ist schwer, der kräftige Körper gedrungen, das Kopf- und Barthaar dicht und tiefschwarz, die Stimme meist zu laut. Hinter kleinen, wachen Augen lauert ein kaum gezügeltes Temperament. Der Klang des Namens passt: Makbul Ali Khan. Auch eine treu ergebene Bande gibt es. Ein knappes Dutzend Männer umringt ihren Anführer, der auf einem Klappstuhl inmitten seines Zeltlagers sitzt. Wie er tragen sie die landestypischen weiten Hosen und Hemden aus Baumwolle. Makbul Ali Khan ist der Anführer der Polomannschaft aus dem pakistanischen Chitral-Tal.

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Suche nach ZukunftDLR-Kultur 2003

Alltag in Albanien

46:08 Minuten

Korca ist ein trostloser Ort im Norden Albaniens mit Slums in denen Eltern ihre Kinder nach Griechenland verkaufen.

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Harte Zeiten im HindukuschDLR-Kultur 2001

Der Norden Afghanistans

40:10 Minuten

Im Sommer vor dem 11. September. Die Taliban kontrollieren Afghanistan bis auf einen kleinen Zipfel im Norden des Landes. In Rustaq, etwa 40 km hinter der Front, treffe ich einen zehnjährigen Jungen, der wundersamerweise ein paar Brocken Englisch spricht: "I don't want to fight, because fight is bad. If I was, I will die, I will die. They will kill me, my enemy will kill me. I and my classmates don't want to be soldier. We want to be teacher, engineers, doctors and other occupations."

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Leben mit der IntifadaDLR-Kultur 2001

Ramallah im West-Jordanland

45:21 Minuten

Der alltägliche, bedrückende Wahnsinn in Palästina.

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Living on the EdgeWDR 2000

Eine Nacht in Tel Aviv

56:17 Minuten

"Lea ist schön. Lea lacht. Und wenn Lea lacht, ist sie noch schöner." Mit meinem Freund Uri durch das nächtliche Tel Aviv.

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Der König der VögelDLR-Kultur 2000

Antoine de Saint-Exupéry in der Wüste

58:55 Minuten

In einem marokkanischen Wüstennest an der Atlantikküste. In der Tasche ein Haufen Bücher von Antoine de Saint-Exupéry. Der Autor des "Kleinen Prinzen" leitete hier eine Postflugstation bevor er berühmt wurde.

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Alltag im ParadiesDLR-Kultur 1999

Dorfleben auf Bali

42:46 Minuten

Bali ist schön.

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Zu Gast im Hotel TangerDLR-Kultur 1998

Ein literarischer Mythos in Marokko

Zusammen mit Thomas Jaedicke 54:45 Minuten

Der irrste Moment: wir stehen im Schlafzimmer von Paul Bowles. Er ist krank und kann, so sagte man uns, nur eine halbe Stunde reden. Dann legt er los und erzählt sein ganzes Leben. Irgendwann, ich werde es nie vergessen: "I never had a home."

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Die Welle reitenSWR 1998

Surfen auf Hawaii

28:57 Minuten

"The fun of surfing? (Lachen) Oh, my god – everything!" Maui, Hawaii. Große Wellen und jede Menge Typen, die sie lieben. Ein unglaubliches Foto von dem Big-Wave-Rider Buzzy Kerbox hängt seitdem in meinem Arbeitszimmer.

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Geschichtenerzähler in ParisSWR 1997

29:48 Minuten

Ein kleines Restaurant, ein einfaches Essen und ein paar Männer die Geschichten erzählen. Das ist ihr Beruf.

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Eine Nacht in RioDLR-Kultur 1996

57:25 Minuten

Irre Stadt. Vor allem nachts.

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NachtschichtDLR-Kultur 1995

Mit dem Taxi durch Berlin

55:17 Minuten

Meine erste Arbeit für das Radio. Nächtelang unterwegs als Taxifahrer in Berlin. Im Auto ein kleines Mikrophon. Die ganze Sendung dann in zwei Stunden produziert.

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